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Datingregeln, neu berechnet

Von Clack-Team am 02. November 2011 in Artikel - 1 Kommentar

Drei Tage auf einen Anruf warten? Längst vorbei. Wer sich nach einen Rendez-vous nicht innerhalb von 36 Stunden meldet, ist schlicht nicht interessiert - Handy, Facebook und Co. haben auch die Liebe beschleunigt.

Die gute alte Zeit: Frau, schmachtend vor Telefon.

Die gute alte Zeit: Frau, schmachtend vor Telefon.

Mal angenommen, das erste Date hat am Samstag stattgefunden, und es war wunderbar.  So war bisher eigentlich klar, dass sich bis Mittwoch melden muss, wer an einem zweiten Treffen interessiert ist.

Doch diese 3-Tages-Regel, die gehört offenbar längst der Vergangenheit an, die Frist, die hat sich  glatt um die Hälfte verkürzt. Will heissen: Wer nach einem Rendez-vous am Samstag bis Montag Mittag nichts hört, tut besser daran, sich nach einem anderen potentiellen Lover/Partner/Ehemann umzuschauen.

Das jedesfalls sagt eine neue Studie von «LoveGeist», ausgeführt im Aufrag der Datingsite «Match.com». Zur kleinen Revolution in der Rendez-vous-Kultur haben neue Technologien geführt, vorab das Handy. Jede und jeder ist schliesslich praktisch immer erreichbar, egal, wo.

Die entsprechenden Vorteile liegen auf der Hand: Niemand mehr ist gewungen, die Abende wartend zu Hause vor dem stummen Telefon zu verbringen. Aber machten nicht auch gerade die langsam verstreichenden Stunden das Ganze irgendwie romantischer?

Wie auch immer: Eines haben auch Handy und Co. nicht verändert - auch wenn die Zeitspanne kürzer geworden, es sind nach wie vor die Frauen, die nicht als erste zum Telefon greifen. 22 Prozent von ihnen warten laut der Studie grundsätzlich, bis der Mann sich meldet. Und diese sind übrigens nach wie vor um einiges hartnäckiger: Klappts nicht so recht mit dem nächsten Date, versuchen es fast ein Drittel noch ein zweites oder drittes Mal. Während etwa gleich viele Frauen aufgeben, kommt nach der ersten Wieder-Kontaktaufnahme keine Antwort.

Manche Dinge ändern sich halt wirklich nie. Aber vielleicht sind es die Falschen?

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Kommentare

Eremit am 07. November 2011 um 01:38 Uhr:

“Jede und jeder ist schliesslich praktisch immer erreichbar, egal, wo.” So ein Witz. Zum Glück gibt es noch Menschen die ohne ein Natel leben können.

Und “sich nach einem anderen potentiellen Lover/Partner/Ehemann umzuschauen” tut man heute doch eh permanent bis entweder der Funke gefallen ist, oder man sich sicher ist, dass es keine Hindernisse wie z.B. “verheiratet sein” oder “völlig wiedersprückliche Lebensphilosophie” gibt.

Und wenn Frau wartet bis Mann sich meldet, hat dann Frau ihren Anspruch auf Gleichberechtigung nicht verloren?

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“Jede und jeder ist schliesslich praktisch immer erreichbar, egal, wo.” So ein Witz. Zum Glück gibt es noch Menschen die ohne ein Natel leben können.

Und “sich nach einem anderen potentiellen Lover/Partner/Ehemann umzuschauen” tut man heute doch eh permanent bis entweder der Funke gefallen ist, oder man sich sicher ist, dass es keine Hindernisse wie z.B. “verheiratet sein” oder “völlig wiedersprückliche Lebensphilosophie” gibt.

Und wenn Frau wartet bis Mann sich meldet, hat dann Frau ihren Anspruch auf Gleichberechtigung nicht verloren?

Eremit vor 6 Monaten

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