Knigge Mode Karriere

Stylecodes: Wie Sie Ihre Beförderung mit Sicherheit verhindern

Von Clack-Team am 19. Oktober 2011 in Artikel

Glauben Sie tatsächlich, dass Ihre Kollegin im Nebenzimmer oder der fehlende Doktortitel Ihre Karriere ins Stocken bringen? Nein, es sind schlichtweg vor allem Äusserlichkeiten.

Eine einfache Lösung ist ein praktischer Kurzhaarschnitt: Business-Frau.

Eine einfache Lösung ist ein praktischer Kurzhaarschnitt: Business-Frau.

Wenn Sie die Karriereleiter weiter emporklimmen wollen, dann machen Sie das besser mit dezentem Makeup und in feinsäuberlich gebügelter Garderobe. Und wegen Ihres Tattoos werden Sie zwar mit Sicherheit nicht gekündigt, aber die für alle sichtbar eingravierte Erinnerung an die erste grosse Liebe könnte Ihr berufliches Fortkommen durchaus behindern.

Halten Sie sich also besser an die geschriebene und ungeschriebene Businessetikette, und die hat sich seit Grossmutters Zeiten nicht wesentlich verändert. Wenn Sie etwa bei American Apparel anheuern wollen, dann verzichten Sie besser auf schimmernden Lipgloss, denn der ist laut Unternehmensrichtlinien verboten. Und falls Sie sich überlegen für die UBS zu arbeiten, dann lesen Sie vorher besser das 40-seitige Style-Manual – Haartönungsempfehlungen für die Mitarbeiter inklusive, das nach weltweitem Hohn und Spott massiv überarbeitet wurde.

Worauf Human Ressource Manager in grossen Unternehmen mit Sicherheit achten und Sie künftig ein genaues Auge werfen sollten – die Top 11 Style No-nos im Job:

 

  • Sichtbare Piercings: Wirkt weder auf Nase, Zunge oder Augenbraue seriös – trennen Sie sich Ihrer Karriere zuliebe von den Insignien der Unangepassheit.
  • Schlechter Atem: Zeugt eben nicht von Vitalität und Gesundheit. Lassen Sie regelmässig und unauffällig ein Minzbonbon auf der Zunge zergehen.
  • Sichtbare Tattoos: Wenn Sie sich schon nicht von Ihren eingravierten Erinnerungen mit Symbolcharakter trennen können, dann überschminken Sie sie einfach.
  • Ungebügelte Garderobe: Wenn Sie bügeln hassen, dann überlassen Sie diesen Job der Wäscherei.
  • Ungepflegtes Haar: Eine einfache Lösung ist ein praktischer Kurzhaarschnitt oder wenn nötig, binden Sie einen Pferdeschwanz (der ab einem gewissen Alter nicht mehr zu hoch sitzen sollte).
  • Freizeitkleidung: selbsterklärend, wird eben in der Freizeit getragen.
  • Zu viel Parfum: Zu schwere Düfte sind sowieso passé – mit einem leichten, erfrischenden Aromaduft tragen Sie sicher nicht zu dick auf.
  • Zu viel Makeup: Macht alt und wirkt unsicher, verdeckt den Charakter.
  • Unaufgeräumter Arbeitsbereich: Kreatives Chaos besser im Kopf behalten – oder im Laptop.
  • Angekaute Fingernägel: Sind eben keine Visitenkarte.
  • Starke Solariumbräune: Wirkt immer billig.

 

Quelle: CareerBuilder.com

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